Garapa-Konterlattung am Hang

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Holzterrasse am Hang bauen

Der Bau einer Holzterrasse am Hang ist eine besondere Herausforderung. Zunächst muss eine stabile und im Zweifel statisch geprüfte Unterkonstruktion gebaut werden, welche die Schräge des Hangs ausgleicht. Auf diese Konstruktion wird dann die eigentliche Unterkonstruktion für den Deckbelag der Terrasse verlegt und verschraubt.

Bauweise einer Holzterrasse am Hang

Konterlattung

Auflage der Unterkonstruktion für die Terrassendiele.

Pfosten

Dieser bringt die vertikale Höhe der Holzterrasse und überbrückt das Gefälle des Hangs.

Pfostenschuh

Dieser muss zum Profil des Pfostens passen, welcher im Pfostenschuh verschraubt wird.

Betonfundament

Der Beton wird mit Schalungsrahmen gegossen. Auf diesem Fundament steht der Pfostenschuh oder ist in dieses einbetoniert.

Erdreich

An der Position der Fundamente muss das Erdreich waagerecht ausgehoben werden.

Untergrund fest aber wasserdurchlässig

Für eine statisch tragende Unterkonstruktion am Hang werden Konstruktionshölzer mit hohen Spannweite und sehr guter Tragkraft benötigt – etwa 90 x 90 mm Balken aus Hartholz oder die Cumaru-Unterkonstruktion. Diese werden in einbetonierte Pfostenschuhe montiert oder mit Winkeln am Fundament verschraubt.

Die Position und Anzahl der Punktfundamente hängt von den statisch möglichen Spannweiten des Konstruktionsholzes (Konterlattung und Unterkonstruktion) ab.

Fundamente ausheben

Sind die Positionen für die Fundamente geklärt, wird beispielsweise im Maß 50 x 50cm rechtwinklig die Grasnarbe etwa 0-20 cm im Hang ausgehoben. So entsteht eine ebene Fläche, auf der das Fundament gebaut werden kann.

Die Höhenunterschiede durch das Gefälle sollten hier mit Hilfe der Richtlatte und Wasserwage ausgeglichen werden. Maurerschnur und Stäbe jeweils in den Ecken der Fundamentfläche können hilfreich sein. Je höher der Punkt, desto mehr muss abgetragen werden, damit das Fundament am Ende gerade ist.

Schalungsrahmen anfertigen

Als nächstes benötigt man eine Form für das Fundament. Einen solchen Schalungsrahmen baut man aus einfachen Brettern, die etwa 10-15 cm hoch sind und das Maß des späteren Fundaments haben sollten. Damit der Rahmen später nicht in das ausgehobene Loch rutscht, sollte man zwei gegenüberliegende Bretter des Rahmens überstehen lassen – d.h. sie sollten länger sein als das Format des Fundament-Quadrats.

Jetzt werden die Schalungsrahmen ausgelegt, um das Innenmaß der Rahmen (z.B. 30x30cm) auf den Boden zu übertragen – mit Farbspray oder anderen Markierungshilfen. Danach können die Fundamentlöcher ausgehoben werden. Insgesamt sollte das Fundament eine Tiefe von etwas 80 cm haben, damit es gegen Frost geschützt ist (das kann von Region zu Region unterschiedlich sein. Bauämter liefern genaue Informationen). Wenn die Höhe des Schalungsrahmens 10 cm beträgt, sollten entsprechend 70 cm ausgehoben werden.

Nun sollten die Schalungsrahmen ausgerichtet werden – und zwar auch untereinander, wenn Sie auf einer Linie quer am Hang liegen. Sie sollten dieselbe Höhe haben und in einer Flucht liegen.

Fundamente gießen

Als nächstes kann der Beton laut dem angegebenen Mischungsverhältnis angemischt werden. Er sollte sofort in die Löcher gefüllt werden. Um die Ausrichtung noch korrigieren zu können, sollte nur bis kurz unter der Schalung aufgefüllt werden. Mit einem Stock den Beton nun gut durchstochern: so steigen Luftblasen auf und können entweichen.

Wenn die Ausrichtung zufriedenstellend ist, kann der letzt Reste befüllt werden. Auch jetzt wieder sollte durch Stochern Lufteinschluss verhindert werden. Danach wird der Beton sauber abgezogen und trocknet entsprechend der angegebenen Zeit des Herstellers.
Sobald der Beton durchgetrocknet ist können die Schalungsrahmen abgenommen werden. Sollte es dabei Probleme geben, sollte man es vorsichtig mit einem Hammer probieren. Die Punktfundamente sind jetzt fertig. Damit sich keine Staunässe bildet oder unnötig Erde wegspülen kann, sollte der umliegende Bereich mit Schotter und Kies aufgefüllt werden.

Alle Angaben zu Maßen sind ohne Gewähr und hängen von den örtlichen Gegebenheiten ab. Im Zweifel sollten Sie sich von Statikern oder dem zuständigen Bauamt beraten lassen.

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