Auf welchen Boden wird ein Parkett aus Massivholzdielen verlegt?

Der Untergrund auf den das Parkett verlegt werden soll, muss eben, tragfähig, sauber und trocken sein. Auf Teppich sollte nicht verlegt werden.

Verlegt man schwimmend, bietet sich an eine Kombination aus Trittschalldämmung und Dampfremse zwischen Dielen und Unterboden an. So isoliert man einserseits gegen Schall, andrerseits verhindert man, dass Restfeuchtigkeit aufsteigen kann und das Parkett beeinträchtigt. Kleine Unebenheiten können so auch ausgeglichen werden.

Kork als Trittschalldämmung – auch bei verklebtem Parkett

Oft wird davon ausgegangen, dass bei einem vollflächig verklebtem Parkett keine Trittschalldämmung nötig ist. Schließlich kann es nicht zu Klappern oder Bewegung im Parkett kommen, denn es gibt keinen Raum zwischen Parkettdiele und Boden. Der Trittschall ist damit allerdings nicht gedämmt und in der Etage darunter ist meist jeder Schritt auf dem Parkett zu hören.

Eine gute Lösung ist das Naturprodukt Kork. Eine dünne Korkschicht kann unkompliziert mit dem Untergrundverklebt werden – neben einer Trittschalldämmung erreicht man so auch eine Wärmedämmung. Für den Raum selbst bedeutet das: er ist besser Schalisoliert, es gibt keinen unangenehmen Hohlton und die Heizungswärme verliert sich nicht über den Boden.

Für sicheres Gehen auf dem Parkett und beste Stabilität trotz der der jahreszeitlich bedingten Temparaturschwankungen empfehlen wir Parkettdielen immer vollflächig verklebt zu verlegen.

Geeignet für Fußbodenheizung

Generell können Parkettböden auf Warmwasser-Fußbodenheizungen verlegt werden. Einzige Voraussetzung: die Parkettdielen sollten vollflächig verklebt und nicht schwimmend verlegt werden.