Anleitung Holzterrasse

Schritt für Schritt: So bauen Sie eine Holzterrasse

Der Bau einer eigenen Holzterrasse kann ein lohnendes Projekt sein, das nicht nur den Wert Ihres Hauses steigert, sondern auch einen wunderbaren Ort für Entspannung und soziale Zusammenkünfte bietet. In diesem umfassenden Leitfaden, basierend auf dem Expertenwissen von Betterwood und den Fachregeln der Terrassenkonstruktion, führen wir Sie durch jeden Schritt dieses Prozesses.

1. Planung und Design

  • Bedarfsermittlung: Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Terrasse nutzen möchten. Benötigen Sie einen Essbereich, eine Loungezone oder Platz für einen Grill? Gibt es Revisionsklappen die vorgesehen werden müssen? Mit dem Terrassenrechner von Betterwood können Sie eine erste Materialkalkulation erstellen. Wenn Sie schon Maße der vorgesehenen Fläche haben, können Sie mit dem Terrassenplaner von Betterwood auch ein Angebot mit Verlegeplan erstellen.
  • Auswahl des Holzes: Verschiedene Holzarten wie Teak, Cumaru oder Garapa haben jeweils eigene Eigenschaften. Berücksichtigen Sie Faktoren wie Wetterbeständigkeit, Pflegeaufwand und Ästhetik. Mit der Entscheidungshilfe von Betterwood für eine Holzart, fällt die Wahl leichter.
  • Design und Layout: Planen Sie die Größe und Form Ihrer Terrasse. Denken Sie an Elemente wie Treppen und Stufen, Geländer und eventuell integrierte Sitzgelegenheiten.

2. Materialbeschaffung

  • Qualitätskontrolle: Achten Sie beim Kauf der Materialien auf Qualitätssiegel und Herkunftsnachweise.
  • Zubehör und Werkzeuge: Neben Holzdielen benötigen Sie auch Schrauben, Befestigungsmaterial, Werkzeuge und eventuell einen Unterbau. Wir haben Ihnen in unserem Ratgeber eine Bedarfliste zusammengestellt.

3. Vorbereitung des Untergrunds

  • Einebnen und Verdichten: Der Untergrund muss eben und fest sein. Entfernen Sie Gras und lockern Sie den Boden nicht auf. Achten Sie aber auf eine gute Drainage. Wie Sie auf welchem Untergrund aufbauen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu Untergründen.
  • Unterkonstruktion: Eine stabile Unterkonstruktion ist entscheidend für die Langlebigkeit Ihrer Terrasse. Verwenden Sie Unterkonstruktionsholz, welche die gleiche Dauerhaftigkeit wie der Deckbelag hat.

4. Verlegung der Dielen

  • Richtige Verlegung: Eine Holzterrasse sollte gut belüftet sein, damit sie jederzeit gut abtrocknen kann und nicht dauerhaft feucht ist. Entscheidend für die Langlebigkeit der Terrasse sind daher: Aufbauhöhe der Terrasse, Fugenabstände zwischen den Dielen und Abstände zu festen Baukörpern sowie zusätzliche Belüftungen bei Verblendungen.
  • Befestigung: Verwenden Sie rostfreie Schrauben und achten Sie auf eine saubere und sichere Verbindung mit der Unterkonstruktion und maximale Verschraubungsabstände bei Hartholz von 50 cm. Andernfalls ist das Vertugsrisiko zu hoch. Möglich ist eine sichtbare oder eine verdeckte Verschraubung. Unser Vergleich macht die Entscheidung einfacher.
  • Vermeiden Sie die typischen Fehler beim Terrassenbau.

5. Oberflächenbehandlung und Pflege

  • Schutzbehandlung: Um Rissen und Farbverlust vorzubeugen, ölen Sie die Dielen. Die Schnittkanten sollten mit Stirnkantenwachs behandelt werden um vor Endrissen zu schützen.
  • Regelmäßige Pflege: Reinigen Sie Ihre Terrasse regelmäßig nach dem Winter mit einem Terrassenreiniger gegen Rutschigkeit und Schmutz und frischen Sie die Dielen mit Terrassenöl auf, wenn Sie das Holz nicht vergrauen lassen möchten.

6. Sicherheitsaspekte und rechtliche Bestimmungen

  • Baurechtliche Vorschriften: Informieren Sie sich über lokale Bauvorschriften und -genehmigungen. Hier gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Regeln
  • Sicherheit: Stellen Sie sicher, dass alle Konstruktionselemente stabil und sicher sind, Spannweiten eingehalten werden und die Verschraubung nach den Regeln erfolgt ist.

Terrassenguide und persönliche Beratung

Der Bau einer Holzterrasse erfordert sorgfältige Planung und Ausführung. Selbst die beste Planung kann nicht alles voraussehen: Hauswände sind in den seltensten Fällen absolut gerade, Terrassendielen haben ein Quell- und Schwundverhalten von bis zu +/-3mm und manchmal wird ein kleines Detail vor Ort nicht bedacht und fällt erst beim Bauen auf. Jeder Terrassenbau kann unvorhergesehene Herausforderungen bereit halten und erfordert Improvisationstalent vor Ort. Dabei beraten wir Sie auch während des Bauens gerne.
 
Mit den richtigen Materialien, Werkzeugen und dieser Anleitung können Sie eine langlebige und attraktive Holzterrasse gestalten, die Ihnen und Ihrer Familie für Jahre Freude bereitet. Für detailliertere Informationen und spezifische Ratschläge schauen Sie sich gerne unseren Betterwood-Terrassenguide oder unsere Online-Beratung an. Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, rufen Sie uns an und wir sind gerne für Sie da!

ab 6,80 

Teak-Terrassendielen, FSC 100%
Preis ab: 130 € je m2, Resistenzklasse: 1

Vorteile: ✓ beste Haltbarkeit und Formstabilität ✓ niedrigstes Risiko zu Rissen und Splittern

Nachteile: ✗ relativ teuer ✗ keine sehr langen Dielen

Tipp: Terrassendielen im Verbund verlegen.

ab 9,80 

Garapa-Terrassendielen, FSC 100%
Preis ab: 65 € je m2, Resistenzklasse: 1-2

Vorteile: ✓ geschmeidige Oberfläche ✓ homogene, helle Farbe

Nachteile: ✗ eisenhaltige Stoffe führen zu Verfärbungen ✗ unverschraubt Neigung zu Verzug

Tipp: Terrassenreinigung entfernt Verfärbungen und
fachgerechte Zwischenlagerung vermeidet Verzug.

ab 9,10 

Jatoba-Terrassendielen, FSC 100%
Preis ab: 65 € je m2, Resistenzklasse: 1-2

Vorteile: ✓ geschmeidige Oberfläche ✓ kräftige Farbe und Maserung

Nachteile:✗ ungeölt Neigung zu Rissen ✗ farbige Inhaltsstoffe waschen aus

Tipp: Terrassendielen nach Verlegung reinigen und ölen.

ab 11,50 

Cumaru-Terrassendielen, FSC 100%
Preis ab: 70 € je m2, Resistenzklasse: 1

Vorteile: ✓ beste Haltbarkeit ✓ besonders robust und kratzfest

Nachteile: ✗ teils raue Oberfläche ✗ hohe Kraftentwicklung

Tipp: Dielen nach erster Bewitterung abschleifen.

14,95 

zzgl. Versand

ab 24,95 

zzgl. Versand

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