Wiwo Betterwood Tropenholz Brasilien

Wirtschaftswoche berichtet über Betterwood

Im Amazonas brennt der Regenwald – wie reagiert die Holzbranche? Die WirtschaftsWoche (WiWo) berichtet in Ihrer aktuellen Ausgabe wie eine nachhaltige Waldwirtschaft in den Tropen zum Umweltschutz beitragen kann:

Ungeachtet der verheerenden Brände im Amazonasgebiet bleibt brasilianisches Holz ein begehrter Baustoff. Womöglich könnte das den Regenwald sogar schützen – wenn es gelingen würde, Betrug und illegalen Handel einzudämmen.

Wirtschaftswoche 37/2019

Das Konzept von Betterwood ermöglicht den Menschen vor Ort von und mit dem Wald zu leben und so langfristig sein Bestehen zu sichern. Das Wirtschaftsmagazin nennt unser Unternehmen daher als Vorreiter:

Jaeger und seine Firma [wollen] zum Wandel beitragen. „Tropenholz hat einen ähnlichen Ruf wie Schweröl. Das böseste Geschäft, das man so machen kann”, sagt Jaeger. „Das wollen wir umdrehen.”

Das Magazin zeigt aber auch die Probleme dieses Ziel umzusetzen:

Gegen die Einträglichkeit eines Sojafeldes oder Viehzucht kommt ein Wald einfach nicht an, selbst wenn sein Holz noch so fair gehandelt wird. „Eigentlich müssten wir als Holz-Verband dazu aufrufen, auf Fleisch zu verzichten“, beschreibt Nils Olaf Petersen vom Gesamtverband Holzhandel die krude Situation.

Trotzdem bleibt die Nutzung und Förderung von zertifiziertem Tropenholz wohl eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, die Verdrängung des Waldes zu bremsen:

Wenn nun die Lieferanten von FSC®-Holz keine Abnehmer mehr fänden
und deshalb ihre Hektar auch kahl schlagenwürden, sei keinem geholfen. (…) Und auch Verbandsexperte Petersen will an der Idee „Schützen durch Nutzen“ festhalten, wenn auch aus anderen Motiven: „Jedes System hat Lücken. Aber Nachhaltigkeitszertifizierung ist das Beste, was wir haben.“


Quelle: Wirtschaftswoche, 37/2019, Seiten 58-60.

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