Bäume pflanzen, Kulturen schützen: Betterwood in Kolumbien

Im Norden von Kolumbien, eine Stunde von der Stadt Santa Marta entfernt, liegt die Sierra Nevada de Santa Marta. Die Gipfel sind 5.700 Meter hoch und die Karibikküste ist nicht weit. Damit bilden sie das höchste Gebirge der Welt in Meeresnähe. Nicht nur durch die unterschiedlichen Klimazonen ist die Sierra Nevada de Santa Marta ein einzigartiges Ökosystem. Mit ca. 1.865 Arten liegt Kolumbien beispielsweise an erster Stelle, was die Artenvielfalt von Vögeln angeht.

Neben der schützenswerten Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren hat es ganz konkrete umweltpolitische Bedeutung: Die Hochebene Kolumbiens ist ein wichtiges, natürliches Trinkwasserreservoir für Trockenzeiten. Allerdings nur, wenn sie bewaldet ist. Denn nur dann kann das Schmelzwasser der Gletscher in der Erde gespeichert werden. Durch Abholzung des Waldes für Landwirtschaft, Viehzucht und den Abbau von Rohstoffen kommt es immer wieder zu bedrohlicher Trinkwasser-Knappheit.

Mit zwei Initiativen unterstützt Betterwood die Wiederaufforstung und den Erhalt der Sierra Nevada de Santa Marta: 70 Bäume haben wir selbst dort vor zwei Jahren gepflanzt. Mehr als 500 Bäume, Samen, Dünger und Schaufeln haben wir inzwischen gespendet, damit die einheimische und indigene Bevölkerung diese Arbeit fortführen können. Mit den Koguis – einem indigenen Volksstamm, mit dem wir zusammenarbeiten – haben wir Baumarten ausgewählt, die auch noch andere Zwecke erfüllen: In Higueron-Bäumen fühlen sich Affen besonders wohl und finden Nahrung. Der Flor Morado ist bei Vögeln sehr beliebt.

Die indigene Bevölkerung in der Sierra Nevada de Santa Marta ist ein Garant für einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit der Natur: In der Kultur der Kogui hat Umweltschutz schon immer einen sehr hohen Stellenwert. Gleichzeitig sind die Reize der modernen Welt auch für die Kinder der Kogui attraktiv. Das Problem dabei: Tritt die eigene Kultur in den Hintergrund, schwindet auch das Umweltbewusstsein und der Regenwald wird zerstört, um Kartoffeln oder Yuca anzubauen.

Daher unterstützen wir eine Schule der Kogui mit Papier, Schreibmaterial und Schulheften, damit die Kinder bessere Möglichkeiten haben, von ihrer eigenen Kultur zu lernen. Die Zusammenarbeit mit der indigenen Bevölkerung setzt Vertrauen und Verlässlichkeit voraus. Unser Mitarbeiter in Kolumbien verbringt oft Tage mit den Kogui, was nur mit Sondergenehmigungen möglich ist. Der hohe persönliche Einsatz garantiert aber: Unsere Hilfe versandet nicht und unsere Projekte funktionieren dauerhaft.

Mit dem Kauf von FCS-zertifizierten Terrassendielen, Schneidebrettern und Holzfliesen machen unsere Kunden diese Projekte in Kolumbien erst möglich. Vielen Dank dafür!