Holz-Lexikon Holzarten

Eiche

[Ei·che]; [Quercus spp.; Familie Fagaceae]; oak (EN); chêne (FR); roble, encino (ES)

Herkunft

Europa, Nordamerika, Ostasien

Rohdichte

0,87 g/cm³

Dauerhaftigkeitsklasse

2 – 4

Schwindmaß radial

0,15 – 0,22 %

Schwindmaß tangential

0,28 – 0,36 %

Holzfarbe

grau bis rötlichbraun

Holzstruktur

ringporig und strukturiert

Verwendung

Innenausbau, Möbel, Parkett, Treppen

Die Eiche stellt eine Pflanzengattung dar und gehört zur Familie der Buchengewächse. Es wird aufgrund der teilweise erheblichen Unterschiede in Aussehen, Struktur und technischen Eigenschaften zwischen drei Sortimenten (Weißeiche, Roteiche, Immergrüne Eiche) unterschieden. Zur Gattung gehören insgesamt etwa 450-500 Arten.

In Deutschland weit verbreitet

Mit einer Gesamtfläche von 1,1 Millionen Hektar nimmt die Eiche einen Anteil von 12 Prozent der deutschen Waldfläche ein. Damit ist die Eiche die zweithäufigste Laubbaumgattung in Deutschland. Zu den bekanntesten heimischen Gattungen zählen die Stieleiche und die Traubeneiche. Weniger weit verbreitet ist die aus Nordamerika eingeführte Roteiche.

Vielfältige Anwendungsbereiche

Das Holz der Eiche gilt im Vergleich zu anderen europäischen Holzarten als besonders hart und beständig. Häufig lässt sich das Holz im Innenausbau bei Möbeln, Treppen oder Deckenbekleidungen finden. Für den Außenbereich, besonders im Terrassenbau, ist es nur mäßig geeignet. Durch den Kontakt zu Eisenmetallen können bei Nässe schwarzblaue Verfärbungen auftreten.

Quellen: Holz-ABC GD Holz, Wikipedia

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